Leben unter Wasser

Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen.

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Das Nachhaltigkeitsziel 14 zielt auf den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Ozeane, Meere und marinen Ressourcen. Die Ozeane bedecken drei Viertel der Erde, liefern Nahrung, Medikamente, Energie, sind der größte Kohlenstoffspeicher und regulieren das Klima.

Dennoch sind sie massiv bedroht: Verschmutzung (insbesondere Plastik), Überfischung, Versauerung und Erwärmung gefährden marine Ökosysteme und damit auch unsere Nahrungs- und Lebensgrundlagen. Schon jetzt sind Korallenriffe, Küstenökosysteme und Fischbestände stark beeinträchtigt.

Auch wenn Ozeane global wirken, können Gemeinden viel beitragen:

Abfallmanagement: Vermeidung von Plastikmüll, Ausbau von Sammel- und Recycling-Systemen, Aufklärung zur Müllvermeidung (z. B. „Plastikfreie Stadt“-Initiativen).

Abwasser & Gewässerschutz: Verbesserung von Kläranlagen, Vermeidung von Einleitungen, Regenwassermanagement gegen Schadstoffeintrag in Flüsse und Meere.

Tourismus & Freizeit: Förderung von nachhaltigem Wassertourismus, Lenkung von Besucherströmen, Sensibilisierung von Gästen für Natur- und Meeresschutz.

Flüsse & Seen: Da 80 % des Meeresmülls vom Land stammt, sind auch Binnenkommunen in der Pflicht: Maßnahmen gegen Mikroplastik, Renaturierung von Flüssen, Schutz von Auen und Feuchtgebieten.

Bildung & Beteiligung: Umweltbildungsprojekte in Schulen und Vereinen („Meere schützen beginnt hier“), Bürgeraktionen wie Gewässerreinigungen.

Nachhaltiger Konsum: Stärkung regionaler und nachhaltiger Lebensmittelproduktion, kommunale Kantinen mit nachhaltigem Fisch (MSC/FSC-Siegel) oder Fischalternativen.

Klimaschutz: Kommunale Strategien zur Reduktion von Treibhausgasen (Klimaanpassung, Energie- und Verkehrswende), da Meereserwärmung und -versauerung direkt mit CO₂-Ausstoß verbunden ist.

Gemeinsam handeln in Luxemburg

Ihre Gemeinde,
ein wichtiger Akteur
der nachhaltigen Entwicklung.

Gemeinsam mit den Bürgern eine hohe Lebensqualität für heute und morgen zu schaffen, ist für die Gemeinden eine Selbstverständlichkeit.