Kein Hunger
Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und bessere Ernährung erreichen und nachhaltige Landwirtschaft fördern.
Seit 2015 hat Hunger weltweit stark zugenommen – verschärft durch Pandemie, Konflikte, Klimawandel und Ungleichheit.
2022 litten rund 735 Millionen Menschen (9,2 % der Weltbevölkerung) an chronischem Hunger, und 2,4 Milliarden hatten keinen sicheren Zugang zu ausreichender, gesunder Ernährung.
Kinder sind besonders betroffen: 148 Millionen unter fünf Jahren sind wachstumsverzögert, 45 Millionen leiden an Auszehrung.
Prognosen gehen davon aus, dass 2030 noch immer über 600 Millionen Menschen hungern werden. Ursachen sind u. a. steigende Lebensmittelpreise, sinkende Produktion, Konflikte und Klimaschocks.
Lösungsansätze erfordern soziale Sicherungssysteme, den Umbau von Ernährungssystemen und Investitionen in Landwirtschaft, um Ernährungssicherheit, Jobs und Resilienz zu schaffen.
Lokale Landwirtschaft stärken: Regionale Produzenten, Urban Gardening, Gemeinschaftsgärten und Wochenmärkte fördern, um kurze Versorgungsketten und frische, gesunde Produkte zu sichern.
Ernährungsbildung & Aufklärung anbieten – in Schulen, Kitas und Nachbarschaftszentren – zu gesunder, nachhaltiger Ernährung und zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung.
Soziale Hilfsprogramme unterstützen, z. B. Tafeln, Lebensmittelgutscheine, warme Mahlzeiten für Bedürftige, Schulkantinen mit gesunder Ernährung.
Kooperation mit lokalen Betrieben anstoßen, um überschüssige Lebensmittel weiterzugeben, statt wegzuwerfen.
Klimaanpassung im Ernährungssystem fördern, z. B. durch wassersparende Anbauweisen oder hitzeresistente Sorten in kommunalen Projekten.
Bürgerbeteiligung ermöglichen, um gemeinsam Projekte gegen Hunger und Ernährungsunsicherheit zu entwickeln.
Gemeinsam handeln in Luxemburg
Ihre Gemeinde,
ein wichtiger Akteur
der nachhaltigen Entwicklung.
Gemeinsam mit den Bürgern eine hohe Lebensqualität für heute und morgen zu schaffen, ist für die Gemeinden eine Selbstverständlichkeit.