Hochwertige Bildung
Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens fördern.
Bereits vor COVID-19 verliefen die Fortschritte im Bildungsbereich zu langsam. Die Pandemie hat Lernverluste in vier von fünf untersuchten Ländern verursacht. Ohne zusätzliche Maßnahmen werden 2030 voraussichtlich 84 Mio. Kinder und Jugendliche nicht in der Schule sein und rund 300 Mio. nicht über grundlegende Lese- und Rechenfähigkeiten verfügen.
SDG 4 zielt auf kostenlosen, gleichberechtigten Zugang zu Primar- und Sekundarbildung, erschwingliche Berufsbildung, Hochschulzugang, Beseitigung von Geschlechter- und Einkommensunterschieden sowie digitale Teilhabe ab.
Herausforderungen bestehen insbesondere in Afrika südlich der Sahara, wo viele Schulen keinen Zugang zu Wasser, Strom oder Internet haben, sowie bei der Geschlechterparität – 40 % der Länder haben sie im Primarbereich noch nicht erreicht. Bildung ist ein Schlüsselfaktor zur Armutsbekämpfung, Gleichstellung, Gesundheit und friedlicheren Gesellschaften.
Frühkindliche Bildung und Grundschulangebote stärken, z. B. durch kostenfreie Kitaplätze (chèque-service accueil) und Ganztagsschulen.
Digitale Infrastruktur in Schulen und Bibliotheken ausbauen, inkl. kostenlosem Internetzugang und IT-Schulungen.
Bildungs- und Teilhabeprogramme für benachteiligte Kinder fördern, z. B. Lernförderung, Hausaufgabenhilfe, Sprachkurse.
Geschlechtergerechtigkeit in der Bildung unterstützen, etwa durch gezielte Mentoring-Programme für Mädchen und junge Frauen.
Kooperationen mit lokalen Unternehmen und Vereinen zur Berufsorientierung, Praktikumsvermittlung und Ausbildung aufbauen.
Bildung für Erwachsene und lebenslanges Lernen ermöglichen, inkl. Alphabetisierungskurse und Weiterbildung
Schulen als Gemeinschaftszentren nutzen, um auch außerhalb des Unterrichts kulturelle und soziale Aktivitäten anzubieten.
Gemeinsam handeln in Luxemburg
Ihre Gemeinde,
ein wichtiger Akteur
der nachhaltigen Entwicklung.
Gemeinsam mit den Bürgern eine hohe Lebensqualität für heute und morgen zu schaffen, ist für die Gemeinden eine Selbstverständlichkeit.