Geschlechtergleichheit

Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen.

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Geschlechtergleichstellung ist ein grundlegendes Menschenrecht und eine Voraussetzung für Frieden, Wohlstand und Nachhaltigkeit. Trotz Fortschritten – etwa Rückgang von Kinderehen, Rückgang weiblicher Genitalverstümmelung, höhere politische Repräsentanz – ist die Welt weit davon entfernt, bis 2030 volle Gleichstellung zu erreichen.

Frauen verdienen im Schnitt weltweit 23 % weniger als Männer, leisten etwa dreimal so viele unbezahlte Care-Arbeiten, sind überproportional von häuslicher und sexueller Gewalt betroffen und in Führungspositionen deutlich unterrepräsentiert. Die COVID-19-Pandemie hat bestehende Ungleichheiten verschärft.

Ohne erheblich beschleunigte politische, rechtliche und gesellschaftliche Maßnahmen würden viele Gleichstellungsziele erst in Jahrhunderten erreicht.

Gemeinden können gezielt zur Geschlechtergleichstellung beitragen, indem sie:

Gewaltschutz stärken: Frauenhäuser, Notrufnummern, Beratungsstellen und präventive Bildungsprogramme ausbauen.

Faire Beteiligung sicherstellen: Gleiche Chancen für Frauen in kommunalen Entscheidungsprozessen, Beiräten und Führungspositionen schaffen

Care-Arbeit entlasten: Zugang zu Kitas, Ganztagsschulen und Pflegeunterstützung verbessern, um unbezahlte Care-Arbeit gerechter zu verteilen.

Lohn- und Chancengerechtigkeit fördern: Gender-Checks bei kommunalen Stellenausschreibungen und Förderprogrammen einführen.

Aufklärung & Bildung zu Gleichstellung und Rollenbildern in Schulen, Jugendzentren und Vereinen etablieren.

Kooperationen mit lokalen Unternehmen, Vereinen und NGOs für Gleichstellungsprojekte aufbauen.

Kulturelle und sprachliche Barrieren abbauen, um migrantische Frauen besser zu erreichen und einzubinden.

Gemeinsam handeln in Luxemburg

Ihre Gemeinde,
ein wichtiger Akteur
der nachhaltigen Entwicklung.

Gemeinsam mit den Bürgern eine hohe Lebensqualität für heute und morgen zu schaffen, ist für die Gemeinden eine Selbstverständlichkeit.