Nachhaltiger Konsum und Produktion

Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen.

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Die Weltbevölkerung wächst, während die Ressourcen unseres Planeten schwinden. Wenn sich der aktuelle Konsumtrend fortsetzt, wären bis 2050 fast drei Erden nötig, um den Bedarf zu decken.

Ein zentraler Hebel ist der Übergang zu nachhaltiger Energie, Kreislaufwirtschaft und verantwortungsvollem Konsum.

Gleichzeitig nehmen globale Probleme wie Lebensmittelverschwendung (931 Mio. Tonnen jährlich) und die Rückkehr von Subventionen für fossile Energien den Fortschritt zurück. Erste Fortschritte sind sichtbar, etwa in der wachsenden Zahl von Nachhaltigkeitsberichten von Unternehmen.

Gemeinden haben große Handlungsspielräume, um nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster vor Ort zu fördern:

Öffentliche Beschaffung nachhaltig gestalten: Produkte aus fairem Handel, regional und umweltfreundlich; Vorbildfunktion der Gemeinde als Einkäuferin.

Lebensmittelverschwendung reduzieren: Kooperationen mit Supermärkten, Schulen und Kantinen, Förderung von Foodsharing, kommunale Aufklärungskampagnen.

Abfallvermeidung & Kreislaufwirtschaft: Mehrweg-Initiativen (z. B. Pfandsysteme für Becher/Boxen), Ausbau von Recyclinghöfen, Repair-Cafés und Wiederverwendungszentren.

Nachhaltige Energie & Infrastruktur: Förderung erneuerbarer Energien in öffentlichen Gebäuden, Ausbau von Ladeinfrastruktur und Energieeffizienzprogrammen.

Bildung & Bewusstsein: Informationskampagnen zu Konsumverhalten, Klimaschutzaktionen in Schulen, Förderung von nachhaltigen Lebensstilen im Alltag.

Unterstützung lokaler Wirtschaft: Stärkung regionaler Produzenten, Wochenmärkte, nachhaltige Start-ups, um Transportwege und Emissionen zu verringern.

Plastikreduktion: Verbote von Einwegplastik bei städtischen Veranstaltungen, Bereitstellung von Wasserstationen im öffentlichen Raum.

Gemeinsam handeln in Luxemburg

Ihre Gemeinde,
ein wichtiger Akteur
der nachhaltigen Entwicklung.

Gemeinsam mit den Bürgern eine hohe Lebensqualität für heute und morgen zu schaffen, ist für die Gemeinden eine Selbstverständlichkeit.